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Sicherheitspreis 2017 verliehen - Sicherheitsforum Baden-Württemberg und LfV auf der "eltefa"

Vom 29. bis 31. März 2017 präsentierte sich das Landesamt für Verfassungsschutz gemeinsam mit dem Sicherheitsforum Baden-Württemberg erfolgreich auf der Fachmesse für Elektrotechnik und Elektronik (eltefa). An die 24.000 Besucher fanden den Weg in die Stuttgarter Messehallen. Insgesamt 492 Aussteller aus dem In- und Ausland stellten auf rund 42.000 Quadratmetern ihre Innovationen und Weiterentwicklungen für das Handwerk, Groß- und Fachhandel, Industrie, Behörden, Architekten und Fachplaner vor. Das Sicherheitsforum Baden-Württemberg verlieh im Rahmen der Messe den Sicherheitspreis 2017 für außergewöhnliche Projekte der betrieblichen Sicherheit mit der Zielsetzung des Know-how-Schutzes.

Das Wirtschaftsschutzteam des Landesamts informierte vor allem zum Thema Wirtschaftsspionage und konnte an den drei Messetagen zahlreiche Entscheidungsträger aus der Wirtschaft erreichen. Den Gesprächspartnern wurde empfohlen, bei weiterem Beratungsbedarf und insbesondere beim Verdacht eines „unlauteren Informationsflusses“ direkt mit der Spionageabwehr in Kontakt zu treten. Darüber hinaus erhielten sie auch Ratschläge und Hinweise, wie Sicherheit im Unternehmen praktisch um- und durchsetzbar ist. In der Gesamtschau wurde die Öffentlichkeitsarbeit des Amtes äußerst positiv bewertet und eine voranschreitende Intensivierung als gut erachtet.

Der im Rahmen der eltefa veranstaltete „Sicherheitstag Baden-Württemberg“ am 30. März 2017 zog ebenfalls viele Teilnehmer an. Zum Programm gehörte ein Vortrag von Michael George vom Cyber-Allianz-Zentrum Bayern, der die aktuelle Bedrohungslage in der virtuellen Welt eindrücklich darstellte.

Das große Interesse am Thema IT-Sicherheit macht einmal mehr deutlich, wie bedeutsam es gerade für Firmen im Hightech-Land Baden-Württemberg ist, sich vor Wirtschaftsspionage oder Konkurrenzausspähung zu schützen.

Fachberatung am Messestand von LfV und Sicherheitsforum


Verleihung des Sicherheitspreises Baden-Württemberg - Erster Preis geht an die Firma Sick AG aus Waldkirch
 
Innenminister Thomas Strobl: „Mit der Teilnahme am Sicherheitspreis stellen die Unternehmen im Land ihr hohes Interesse für den Schutz von Know-how am Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg unter Beweis“
 
Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut: „Ziel ist, die Unternehmen für die Gefahr des Know-how-Abflusses zu sensibilisieren und das Innovationspotenzial auf dem Sektor Sicherheit zu fördern“
 
„Wirtschaftsspionage und ungewollter Abfluss von Know-how in Unternehmen sind realistische Bedrohungen, die noch immer unterschätzt werden. Und es sind keineswegs nur die großen Marktführer, die im Fokus der Ausspähung stehen. Gerade auch die mittelständischen Unternehmen im Land sind hoch innovativ und werden deshalb immer häufiger Opfer von Wirtschaftsspionage. Unser vorrangiges Ziel ist, die Unternehmen für die Gefahr des ungewollten Know-how-Abflusses zu sensibilisieren und so auch das Innovationspotenzial in Baden-Württemberg auf dem Sektor Sicherheit zu fördern“, betonte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut bei der Verleihung des Sicherheitspreises 2017 am Donnerstag (30. März) auf der Fachmesse eltefa in Stuttgart.
 
„Mit dem erfolgreichen Einsatz ihres Know-how sichern die Unternehmen in Baden-Württemberg ihre Wettbewerbs- und Standortvorteile. Umso wichtiger ist es, dieses Know-how vor unberechtigten Zugriffen Dritter zu schützen“, erklärte der Stv. Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl.
 
In diesem Jahr vergibt das Sicherheitsforum Baden-Württemberg den Sicherheitspreis bereits zum sechsten Mal. Mit dem Preis werden Projekte ausgezeichnet, die auf herausragende Weise die betriebliche Sicherheit und insbesondere den Schutz des Know-how zum Ziel haben. Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut hat zusammen mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, Thomas Strobl, die Schirmherrschaft für den undotierten, jedoch symbolisch wertvollen Sicherheitspreis 2017 übernommen.
 
Der erste Preis ging an die Firma SICK AG aus Waldkirch für ihr bereits im Jahre 2009 gestartetes Projekt „Einführung eines konzernweiten Informationssicherheitsprogramms“. Beginnend mit dem Stammhaus in Waldkirch wurden die Vorgaben der ISO 27001, ein international anerkannter Sicherheitsstandard auf hohem Niveau, nach und nach im ganzen Konzern eingeführt. So entstand ein konzernweites Netzwerk, das die Sicherheit und den Datenschutz an allen Firmenstandorten ständig überwacht, auswertet und eventuelle Gefährdungen an die Zentrale meldet. Im personellen Bereich setzt die SICK AG auf Sensibilisierungskampagnen, regelmäßige Präsenztrainings und eLearnings für alle Mitarbeiter.
 
Der zweite Preis wurde dieses Jahr zweimal verliehen. Einer davon ging an das Unternehmen Herrenknecht AG aus Schwanau, das mit dem Projekt „Together we are securing our future“ seine weltweite Belegschaft mit verschiedenen Kampagnen auf den Gebieten Informationssicherheit, Technologieschutz und Cyber Crime schult und sensibilisiert. Die IHK Rhein-Neckar erhielt den zweiten Preis für ihren Arbeitskreis „Sicherheit in der Wirtschaft“, in dem sich die Mitgliedsfirmen der IHK Rhein-Neckar und IHK Pfalz über Trends aus den Bereichen IT-Security, Spionage, Unternehmenssicherheit und Werkschutz informieren und austauschen können.

Quelle: Pressemitteilung vom 30. März 2017 des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut mir den Erstplazierten (Sick AG) des Sicherheitspreises 2017
Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut mir den Zweitplazierten (IHK Rhein-Neckar) des Sicherheitspreises 2017
Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut mir den Zweitplazierten (Herrenknecht AG) des Sicherheitspreises 2017

Die Broschüre "Sicherheitspreis Baden-Württemberg Preisträger 2007 - 2017" stellt die Projekte aller bisherigen Preisträger vor. Sie können diese hier abrufen.